AGB


Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Veranstaltungen von YoNaMa, mit Sitz in 06722 Droyßig, Döschwitzer Weg 7.

1. Anmeldung und Vertragsschluss

Die Anmeldung für unsere Veranstaltungen erfolgt auf schriftlichem Weg per Post oder E-Mail oder über das Anmeldeformular unserer Homepage. Besteller im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist derjenige, der uns eine Anmeldung, und damit ein Angebot zum Vertragsschluss, zusendet. Das Zusenden der Anmeldung stellt ein Angebot des Bestellers zum Vertragsschluss dar. Nach Prüfung erhält der Besteller eine Anmeldebestätigung schriftlich per Post oder per E-Mail. Der Vertrag kommt erst mit Zugang der Anmeldebestätigung beim Besteller zustande.

Ein Vertragsschluss kommt mit natürlichen Personen nur unter der Voraussetzung deren unbeschränkter Geschäftsfähigkeit zustande. Beschränkt Geschäftsfähige und Minderjährige benötigen die vorherige schriftliche Genehmigung ihres gesetzlichen Vertreters, die zusammen mit der Anmeldung im Original vorzulegen ist. Nehmen beschränkt Geschäftsfähige oder Minderjährige über eine Bildungseinrichtung bzw. Institution an den Veranstaltungen teil, kommt der Vertrag ausschließlich mit der Bildungseinrichtung bzw. Institution zustande. Die Bildungseinrichtung bzw. Institution verpflichtet sich mit Abgabe des Vertragsangebotes, auf eigene Kosten und Verantwortung dafür zu sorgen, dass für die Dauer der Veranstaltung eine ausreichende Anzahl qualifizierter Betreuer anwesend ist.

2. Leistungen, Zahlungspflicht

Wir führen die Veranstaltung unter den für die jeweilige Veranstaltung individuell vereinbarten Leistungsbedingungen durch. Wir behalten uns aus berechtigten Gründen und unter Wahrung des Vertragszwecks Leistungsänderungen vor, über die der Besteller unverzüglich unterrichtet wird. Wird eine vertraglich vereinbarte Leistung oder Teilleistung aus Gründen, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat, vom Besteller nicht in Anspruch genommen, so ist der Besteller trotzdem verpflichtet, das vertraglich vereinbarte Entgelt in voller Höhe zu entrichten.

3. Persönliche Leistungserbringung

Die Veranstalter sind zur höchstpersönlichen Durchführung der Veranstaltung nur verpflichtet, soweit dies gesondert und ausdrücklich vereinbart wurde, diese Vereinbarung bedarf der Schriftform. Ansonsten sind die Veranstalter berechtigt, die Durchführung der Veranstaltung an geeignete Personen (KursleiterInnen) zu übertragen.

4. Drittanbieter

Werden vom Besteller zeitgleich mit der Inanspruchnahme der vertraglich vereinbarten Leistung, Leistungen Dritter in Anspruch genommen (z. B. Transport zur und von der Veranstaltung, Verpflegung, Übernachtungen) berührt dies das Vertragsverhältnis nicht, auch wenn diese Leistungen durch den Veranstalter vermittelt wurden. Bei der Vermittlung von Leistungen gelten die jeweiligen Vertragsbedingungen der Drittanbieter, über die sich der Besteller vor Inanspruchnahme der Leistungen der Dritten selbständig und vollständig zu informieren hat. Es kommt kein Vertrag mit dem Veranstalter zustande, der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für Handlungen oder Unterlassungen, die den Dritten zu zurechnen sind.

5. Bezahlung, Vertragsauflösung bei Nichtzahlung

a) Bildungsträger, Institutionen, Unternehmen, sonstige gewerbliche Besteller:

Die Bezahlung des vertraglich vereinbarten Entgeltes ist bis 14 Tage nach der Veranstaltung fällig und auf das in der Rechnung angegebene Bankkonto zu tätigen, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde. Bei Verzug behalten wir uns vor, Mahngebühren und Verzugszinsen zu erheben.

b) Privatpersonen:

Die Bezahlung des Entgeltes für unsere Veranstaltungen erfolgt in voller Höhe im Voraus bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn auf das in der Anmeldebestätigung angegebene Bankkonto, ist jedoch frühestens mit Zustandekommen des Vertrages fällig. Ist bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn ein vollständiger Zahlungseingang nicht gegeben, löst sich das Vertragsverhältnis auf. Der Veranstalter kann dann den Teilnehmerplatz neu vergeben. Die betreffenden Besteller werden darüber informiert und es können keinerlei Ansprüche mehr an den Veranstalter erhoben werden.

6. Stornierung, Absage der Veranstaltung

a) Stornierung durch Bildungsträger, Institutionen und Unternehmen, sonstige gewerbliche Besteller:

Erreicht uns eine Stornierung bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn wird das vereinbarte Entgelt nicht fällig, stattdessen ist vom Besteller eine Storno- und Bearbeitungsgebühr von 25 Euro zu zahlen. Bei Stornierung bis 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn hat der Besteller 25% des insgesamt vereinbarten Entgeltes für unseren Vorbereitungs- und Bearbeitungsaufwand als pauschalierten Schadensersatz zu zahlen. Bei einer Stornierung, die weniger als 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn erfolgt, hat der Besteller 50% des insgesamt vereinbarten Entgeltes für unseren Vorbereitungs- und Bearbeitungsaufwand als pauschalierten Schadensersatz zu zahlen.

Ist eine bestimmte Teilnehmerzahl und zugleich die Berechnung des Entgeltes nach Anzahl der Teilnehmer vereinbart, und nehmen tatsächlich weniger Teilnehmer als vereinbart an der Veranstaltung teil, so ist der Besteller verpflichtet, auch das Entgelt zu zahlen, das für die nicht teilnehmen Personen zu zahlen gewesen wäre.

Ist eine bestimmte Teilnehmeranzahl vereinbart, und erscheinen zu Beginn der Veranstaltung tatsächlich weniger Teilnehmer als vereinbart, so kann der Veranstalter nach billigem Ermessen Anpassungen an den Inhalten und organisatorischen Abläufen der Veranstaltung vornehmen; die Verpflichtung des Bestellers zur Zahlung des vereinbarten Entgeltes wird durch eine solche Anpassung nicht berührt.

b) Stornierung durch Privatpersonen (Verbraucher):

Erreicht uns eine Stornierung bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn werden keine Kosten erhoben. Bei Stornierung bis 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn hat der Besteller 25% des insgesamt vereinbarten Entgeltes für unseren Vorbereitungs- und Bearbeitungsaufwand als pauschalierten Schadensersatz zu zahlen. Bei einer Stornierung, die weniger als 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn erfolgt, hat der Besteller 50% des insgesamt vereinbarten Entgeltes für unseren Vorbereitungs- und Bearbeitungsaufwand als pauschalierten Schadensersatz zu zahlen. Ist eine Mindestteilnehmeranzahl vereinbart, und erscheinen zu Beginn der Veranstaltung tatsächlich weniger Teilnehmer als mindestens vereinbart, so kann der Veranstalter nach billigem Ermessen Anpassungen an den Inhalten und organisatorischen Abläufen der Veranstaltung vornehmen; die Verpflichtung des Bestellers zur Zahlung des vereinbarten Entgeltes wird durch eine solche Anpassung nicht berührt.

c) Absage der Veranstaltung

Ist bei Vertragsschluss vereinbart, dass die Veranstaltung nur stattfindet, wenn mindestens eine bestimmte Anzahl von Personen teilnimmt, so gilt folgendes:

Bei Unterschreitung einer vereinbarten Mindestteilnehmeranzahl einer Veranstaltung mit Einzelpersonen steht dem Veranstalter das Recht zu, die Veranstaltung abzusagen; das Recht zur Absage ist nicht an eine Frist gebunden. In diesem Fall werden die Besteller und, soweit möglich, auch die TeilnehmerInnen informiert und das bereits bezahlte Entgelt zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche des Bestellers bestehen nicht. Insbesondere ist der Veranstalter nicht verpflichtet, Inhalte und organisatorische Abläufe der Veranstaltung an die geminderte Teilnehmerzahl anzupassen, um eine Durchführung der Veranstaltung unter allen Umständen zu ermöglichen.

7. Ausfall und Abbruch der Veranstaltung, höhere Gewalt

Muss eine Veranstaltung vor Beginn aufgrund höherer Gewalt (z. B. Unwetterwarnung in vorletzter oder letzter Gefahrenstufe) oder Krankheit des Veranstalters oder der Kursleiter abgesagt werden, werden die Besteller und, soweit möglich, auch die TeilnehmerInnen informiert und das bereits gezahlte Entgelt zurück erstattet oder gutgeschrieben (je nach Absprache). Gewährte Rabatte werden im Falle einer Gutschrift nicht automatisch für eine andere Veranstaltung übernommen! Eine Differenz zur höheren Veranstaltungsentgelten ist im Falle einer Gutschrift nachzuzahlen. Ist die Gutschrift höher als das Entgelt für die andere gewählte Veranstaltung, schreiben wir den Differenzbetrag wiederum gut oder zahlen den dann verbleibenden Differenzbetrag aus.

Muss eine bereits begonnene Veranstaltung aufgrund von höherer Gewalt (z. B. Unwetterwarnung in vorletzter oder letzter Gefahrenstufe) oder Krankheit des Veranstalters oder der Kursleiter vorzeitig beendet werden, gibt es keinen Anspruch auf ganze oder teilweise Rückzahlung des bereits gezahlten Entgeltes oder eine entsprechende Gutschrift. Bildungsträger, Institutionen und Unternehmen, sonstige gewerbliche Besteller sind in diesem Fall zu vollständigen Zahlung des vereinbarten Entgeltes verpflichtet.

Der Veranstalter wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bemühen, die ausgefallene Zeit nachzuholen und einen Ersatztermin zu organisieren. Der Veranstalter wählt letztens unter mehreren möglichen Terminen den aus, den die Mehrzahl der TeilnehmerInnen der ausgefallenen Veranstaltung wahrnehmen können.

8. Haftung

Die Besteller bestätigen mit der Anmeldung, dass sie selbst bzw. die TeilnehmerInnen körperlich und geistig fähig sind, an der jeweiligen Veranstaltung teilzunehmen. Wir bitten im Sinne der Sicherheit uns vor der Veranstaltung über relevante gesundheitliche/körperliche Einschränkungen (wie z.B. Schwangerschaften, Krankheiten, Behinderungen, Medikamenteneinnahmen udgl.) mitzuteilen. Der/Die TeilnehmerIn ist verpflichtet, sich vor Beginn der Veranstaltung auf eigene Kosten und Verantwortung die Teilnahmefähigkeit von einem Arzt bestätigen zu lassen.

Bei all unseren Veranstaltungen sind die KursleiterInnen angehalten, besondere Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um Gefahren von Verletzungen, Unfällen udgl. zu vermeiden. Daher verpflichten sich die TeilnehmerInnen ausdrücklich den Anweisungen der KursleiterInnen Folge zu leisten.

Die Teilnahme an unseren Veranstaltungen erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Haftung des Veranstalters für Schäden jeglicher Art, die beispielsweise bei der An- und Abreise, bei Verletzung oder Unfall, am Eigentum oder sonstigen Wertgegenständen, etc. entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen. Hierzu zählen auch insbesondere: Schäden durch Verlust, Folgeschäden, Schäden Dritter oder Schäden, die durch Fälle höherer Gewalt verursacht werden.

9. Fotonutzungsrecht

Auf all unseren Veranstaltungen kommt es vor, dass wir das Geschehen fotografieren und/oder filmen. Der/Die TeilnehmerIn bzw. dessen gesetzlicher Vertreter (Erziehungsberechtige/r) ist damit einverstanden, dass wir das entstandene Material im Sinne der Eigenwerbung nutzen. Dazu gehört das Einbinden und Gestalten von Fotografien in Info- und Werbeblätter, Plakate, Flyer, etc. (Printmedien) sowie das Bereitstellen von Foto- und Filmaufnahmen im Internet (z. B: auf unserer Homepage).

Wir achten das Persönlichkeitsrecht und fragen unsere Teilnehmer bevor wir Aufnahmen machen und teilen mit wofür wir diese verwenden wollen. Einsprüche können erhoben werden. Wir bitten jedoch zu berücksichtigen, dass bei großflächigen Aufnahmen wo der/die Einzelne nicht unmittelbar erkennbar/identifizierbar ist (Beiwerk des Fotos) der Nutzung nicht widersprochen werden kann.

 10. Während der gesamten Dauer der Veranstaltung herrscht absolutes Alkohol- und Drogenverbot. Jede Zuwiderhandlung wird mit dem Ausschluss aus der Veranstaltung geahndet. Das bereits gezahlte Entgelt wird in diesem Fall nicht zurückerstattet; noch ausstehendes Entgelt ist trotzdem zu zahlen. Entsteht durch einen Verstoß gegen das absolute Alkohol- und Drogenverbot, oder in dessen Folge, darüber hinaus ein Schaden, ist auch dieser unabhängig vom Verschulden zu ersetzen.
11. Schlussbestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen berührt nicht die Gültigkeit des Vertrages als Gesamtes und der einzelnen anderen Bestimmungen. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.